Baumcheck

Lackporlinge 1

(bot.: Ganoderma ssp.)

sind ganzjährig vor allem am Stammfuß oder in Höhlungen feststellbar. Befallen werden alle Laubbäume.

Befallsbilder:

Gefährlicher, weit fortgeschrittener Befall an einer Linde. Der Baum war nicht gekappt und wies bereits pilzbedingte Absterbe-erscheinungen in der Krone auf. Es bestand Kipp-/Bruchgefahr. Erster Hinweis auf eine umfangreiche, ausgedehnte Fäule: Ein Pilzfruchtkörper wächst am Stammfuß zwischen den Wurzelanläufen durch die intakt erscheinende Borke einer Linde hindurch. Unscheinbarer Hinweis auf eine ausgedehnte, die Verkehrssicherheit beeinträchtigende Fäule: Neubildung eines Lackporlings-Pilzfruchtkörpers am Stammfuß in einer Einbuchtung zwischen den Wurzelanläufen einer Linde.
Gefährlicher, weit fortgeschrittener Befall an einer als  Naturdenkmal ausgewiesenen Linde. Kipp-/Bruchgefahr: Der Pilzbefall greift bereits auf die Wurzelanläufe einer Linde über. Weit fortgeschrittener Pilzbefall an einer unbeschnittenen, als  Naturdenkmal ausgewiesenen Linde: Kipp-/Bruchgefahr.
Dieser unbeschnittene Zuckerahorn war trotz des weit fortgeschrittenen Pilzbefalles immerhin noch grenzwertig bruchsicher. Pilzfruchtkörper in der Stammhöhlung des o.g. Zuckerahorn-Baumes. Pilzfruchtkörper in der Stammhöhlung einer Linde.
Pilzfruchtkörper zwischen den Wurzelanläufen einer bruchgefährdeten Naturdenkmal-Linde. Gefährlicher Befall an der Stammhöhlung einer Pappel. Weit fortgeschrittener Befall an Spitzahorn. Kipp-/Bruchgefahr.

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